„Es ist es einfach großartig zu wissen, dass andere an meinem Entwürfen Freude haben! Das ist ein bisschen wie etwas zu verschenken, von dem man weiß, dass es den anderen begeistern wird, was dann wiederum wie ein Geschenk an einen selbst ist.“
Wann bist du das erste Mal mit Möbel-Design in Berührung gekommen?
Schon sehr früh. Ich habe schon als Kind mich dazu entschieden, Designer zu werden. Erst wollte ich Erfinder oder Künstler werden. Aber dann habe ich gemerkt, dass man, um Erfinder zu sein, kein Labor hat, in dem man experimentiert, sondern lange studieren muss. Und zum Künstler-Dasein haben meine Eltern mir dann gesagt, dass man davon nicht leben kann. Als mir dann jemand erzählt hat, dass Designer so ein Zwischending zwischen Erfinder und Künstler sind, dachte ich mir: Das ist es!
Erinnerst du dich an deinen ersten Entwurf? Welchen Stellenwert hat er noch für dich?
So genau nein, denn schon als Kind habe ich viele Skizzen in Skizzenbücher gemalt...
Müsstest du entscheiden, welchen deiner Entwürfe würdest du dann auf eine einsame Insel mitnehmen?
Ich habe mal ein Zelt entworfen, als Unterkunft für Katastrophengebiete. Aus praktischen Überlegungen würde ich wahrscheinlich diesen Entwurf mitnehmen.
Gibt es für dich etwas, das du als die größte Innovation der letzten 10 Jahre bezeichnest?
Da es Internet schon länger gibt, nenne ich im Bereich Design eindeutig LED Technologie. Die gibt es zwar schon länger als 10 Jahre, aber sie sind erst seit ein paar Jahren so ausgereift, dass sie als Lampen einzusetzen sind. Leuchtdioden sind ein spannendes Thema für die Zukunft.
Woher bekommst du deine Ideen, was inspiriert dich?
In der Regel werden diese erarbeitet. Ich erstelle einem Anforderungskatalog, an dem ich das Design entwickle. Inspiration im eigentlichem Sinne findet eher unterbewusst statt.
Was bedeutet für dich Design?
Vor allem die Möglichkeit das Leben angenehmer und besser zu gestalten. Besser in dem Sinne, dass es nicht nur angenehm, sondern auch effizienter, ökologischer, usw. sein sollte.
Du gibst Design mit deinen Entwürfen Ausdruck - wie viel gibt dir Design persönlich zurück?
Es ist es einfach großartig zu wissen, dass andere an meinem Entwürfen Freude haben! Das ist ein bisschen wie etwas zu verschenken, von dem man weiß, dass es den anderen begeistern wird, was dann wiederum wie ein Geschenk an einen selbst ist. An einem guten Entwurf können sich die Besitzer über Generationen erfreuen. Vielleicht ist das sogar das Beste am Beruf des Designers!
Außerdem habe ich ein starkes, persönliches Verhältnis zu Dingen. Ich kann mich für Produkte begeistern, auch über einen langen Zeitraum, dementsprechend also starke Beziehungen zu Gegenständen aufbauen. Ein Faible für Produkte also. Somit geben mir automatisch die Produkte etwas persönlich. Sie können mein Leben bereichern. So wie andere Essen oder Autos als Bereicherung ansehen.
Felix Stark hat in den verschiedensten Möbelbereichen Produkte entworfen, darunter finden sich auch Betten und Schlafsofas. Entdecken Sie die Vielfalt seiner Entwürfe im Designpool und erfahren Sie noch mehr über ihn in seinem Designerprofil!






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